Alesis DM10X – Yamaha DTX540k Vergleich der Mittelklasse E-Drum Kits

Preislich sind diese beiden Schlagzeuge etwa im Mittelfeld angesiedelt. Wie sich das auf die (Sound-) Qualität auswirkt zeigt der folgende Vergleich der Sets Alesis DM10X vs. Yamaha DTX540k.

Sound – Yamaha DTX540k leicht vorne

Die Samples des Yamaha DTX540k Drumsets sind Sounds von Yamahas akustischen Schlagzeugen. Vor allem die Tomsounds sind noch überarbeitungsbedürftig. Nur wenige Tomsounds klingen beinahe so wie die akustischen Toms. Die Sounds lassen sich über Reverb-Effekte und einen Equalizer verändern.
Die Tomsounds sind auch die Problemzone des Alesis DM10X Drumsets. Die Sounds klingen ähnlich dumpf und haben vor allem nicht das Durchsetzungsvermögen, das man von akustischen Schlagzeugen kennt.

Modul – Alesis DM10X hat mehr Sounds zu bieten

An das Soundmodul von Alesis kann man zwölf Trigger anschließen; an das Soundmodul von Yamaha sind 8 Stück anschließbar. Das heißt, dass man an dem Yamaha Soundmodul ein standardmäßiges Drumset anschließen kann.
Mit 1047 Sounds bietet das Alesis Soundmodul mehr als doppelt so viele Sounds wie das Yamaha DTX540k Soundmodul.
Die Sequenzer beider Soundmodule sind in etwa gleich: 20 (Yamaha) bzw. 25 (Alesis) eigene Pattern können gespeichert werden. 63 (Yamaha) bzw. 75 (Alesis) Pattern sind ab Werk eingespielt. Jedoch hat das Yamaha Modul einen integrierten Rhythmustrainer.

Die Pads – Alesis DM10X mit etwas realistischerem Spielgefühl

Die Pads des Yamaha DTX540k vermitteln ein nicht ganz so realistisches Spielgefühl. Die Spielfläche ist aus einem speziellen, silikonartigen Material. Die Basedrum ist ein Gummipad. Die Beckenpads sind komplett mit Gummi überzogen.
Die Pads des Alesis DM10X sind dagegen näher an dem Optimum der Meshhead-Technologie. Eine speziell entwickelte Folie aus Mylar ersetzt das Fell der akustischen Schlagzeuge. Auch das Basedrum-Pad ist mit dieser Folie überspannt. Die Beckenpads sind zur Hälfte mit Gummi überzogen.

Verarbeitungsqualität – beide Sets im Mittelmaß

Von den Racks von Yamaha kann man aufgrund der Erfahrung Yamahas im Bau von Hardware sehr überzeugt sein. Es wird jedoch nicht das beste und stabilste Rack verwendet.
Die Hardware von Alesis profilierten sich weniger auf dem Markt.
Beide Sets haben Rackklammern aus Plastik.

Zubehör

Folgende Pads sind in dem Drumset von Alesis inkludiert: eine Basedrum, eine Hi-Hat, eine Snare, vier Tom-Pads, zwei Crashs, ein Ride.
Eben diesen Aufbau hat auch das Drumset von Yamaha. Es fehlen jedoch ein Tom und ein Crash.
Bei beiden Sets fehlen folgende Komponenten, um auf dem Drumset spielen zu können: Sticks, eine Fußmaschine, ein Hocker, Kopfhörer.

Fazit

Das Yamaha DTX540k Schlagzeug-Set hat zwar die besseren Sounds. Das Alesis DM10X egalisiert diesen Nachteil mit vielen Vorteilen: Mehr Pads, mehr Anschlüsse für Trigger, mehr Sounds und realistischere Pads.

Beide Drumsets sind im Übrigen zusammenklappbar und damit leicht zu transportieren, man muss sie also nicht abbauen, um sie transportieren zu können. Dies ermöglichen die Rundrohrracks, an denen auch die Pads platzsparend montiert werden können.

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