Fame DD 8500 – Alesis DM8 Vergleich der E-Drum-Sets

Beide Drumsets sind in der Kategorie der günstigsten E-Drums angesiedelt. FAME hat im Entwurf von Racksystemen und Hardware mehr Erfahrung als Alesis, was sich positiv auf die Stabilität auswirkt. Dass bei FAME Quantität statt Qualität im Vordergrund steht, ist an der Anzahl der Pads und der Gestaltung der Pads ersichtlich. Ob der Preis über die (Sound-) Qualität entscheidet zeigt sich im folgenden Vergleich.

Fame DD 8500 & Alesis DM8 – Die preisliche Unterklasse

Der Sound

Die Sounds für die Becken des Drumsets von Alesis sind sehr realistisch. Auch die Sounds für die Snare sind gelungen. Die Sounds für die Basedrum und die Toms sind noch dumpf und haben daher nicht die, für Toms typischen, beinahe agressiven Sounds. Diesen Attack bietet auch die Basedrum nicht, sollte man etwas Rockigeres spielen wollen.

Die Sounds der Toms des FAME DD 8500 Drumsets lassen zu wünschen übrig. Viele Beckensounds und Basedrumsounds klingen ähnlich unauthentisch. Nur die Snaresounds klingen beinahe so wie akustische Snares. Die Sounds können mit Nachhall und mit einem Equalizer verändert werden.

Das Modul

Über 750 Sounds sind in dem Alesis DM8 Soundmodul eingespeichert. Ungefähr genauso viele Sounds bietet das FAME Soundmodul mit insgesamt 693 Sounds.
Das Soundmodul von Alesis hat 100 Drumkits voreingestellt und der Benutzer kann 100 weitere beliebig hinzufügen. Das Soundmodul von FAME wird mit 40 voreingestellten Drumkits geliefert, die der Benutzer um 59 weitere erweitern kann.
Der Sequenzer ist ebenfalls in beiden Geräten vorhanden. Mit 75 intern gespeicherten Pattern, im Soundmodul von Alesis, oder 120 Pattern ,im Soundmodul von FAME, kann der Benutzer üben.
Weitere 100 (FAME) bzw. 75 (Alesis) kann der Benutzer aufnehmen. Der Sequenzer des Gerätes von FAME kann außerdem einzelne Bereiche stumm schalten.
Beide Geräte können mit einem externen Soundgerät per MIDI verbunden werden und die Sounds abrufen.

Die Pads

Am FAME DD 8500 werden Gummipads als Pads für die Toms und die Basedrum verwendet. Die Snare ist mit einem Meshhead überspannt, das ein realistisches Spielgefühl vermitteln soll, da es genauso wie normale Felle funktioniert. Dagegen ist das Spielgefühl auf den Gummipads weniger realistisch.
Alle Pads des Drumkits vom Alesis DM8 sind mit einer speziellen Mylar-Folie überspannt, durch die das Spielgefühl beinahe so realistisch ist, wie bei mit Meshheads überspannten Pads.

Das Zubehör

Vier Toms, eine Snare, eine Hi-Hat, zwei Crashs, ein Ride und eine Basedrum gehören zum FAME DD 8500 Drumset. Im Drumset von Alesis ist ein Beckenpad und ein Tompad weniger enthalten.
Außer einem Hocker, Kopfhörern und natürlich Sticks bräuchte man, um das Drumset von FAME zu spielen, kein weiteres Zubehör. Um das Drumset von Alesis spielen zu können, braucht man in der Standard-Ausführung noch zusätzlich eine Fußmaschine.

Die Transportierbarkeit

Beide Drumsets lassen sich gleich gut transportieren. Das Rundrohr-Rack ermöglicht das Zusammenklappen des Rack und das Verschieben der Pads, was einen relativ platzsparenden Transport ermöglicht.

Fazit

Alleine aus dem Grund des großen Unterschieds in der Soundqualität sollte man schon zu dem Drumset von Alesis greifen. Auch die Pads Alesis DM8 sind von besserer Qualität. Wer Quantität statt Qualität, und damit mehr Pads, haben will, sollte zum Schlagzeug von FAME, dem DD 8500, greifen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>