Vergleich: Roland TD-20K vs. Yamaha DTX950K – die E-Drum Giganten

Die beiden Drumsets spielen ganz klar in der Oberklasse mit. In dem folgendem Vergleich wird ergründet, welches Drumset die Maßstäbe der Oberklasse setzt. Das Duell der E-Drum-Giganten: Roland TD-20KX und Yamaha DTX950K:

Der Sound

Feine Unterschiede lassen sich erst bei genauerem Hingucken feststellen: Die Sounds sind mithilfe des YAMAHA Soundmoduls DTX950K weniger editierbar als die Sounds des ROLAND Soundmoduls. Das Soundmodul von ROLAND hat einen Equalizer und einen Kompressor, deren Einstellungen man bei jedem einzelnen Pad und Drumkit einzeln auswählen und speichern kann. Die Sounds kann man bei YAMAHA über die klassischen Effekte Reverb, Chorus, neun Master-Effekte und 51 Variation-Effekte verändern. Das TD-20K von ROLAND hat einen Raumsimulator verbaut, mit dem man Räume von Stadion bis Studio simulieren kann.
Tipp: Wer sich selber von der Soundqualität überzeugen will findet auf YOUTUBE Soundbeispiele.

Das Modul

Beide Module haben einen Sequenzer. In dem Soundmodul von ROLAND kann man bis zu 20.000 Noten speichern und zudem quantisieren. YAMAHAs DTX950K besitzt ebenfalls eine solche Speicher-Funktion. Der Sequenzer übernimmt in beiden Geräten auch die Funktion eines Metronoms. Somit ist jeweils auch das Rhythmustraining möglich.
Über eine Speicherkarte können beim YAMAHA DTX950K Sounds im WAV-oder AIFF-Format eingelesen, im Soundmodul gespeichert werden und als Samples benutzt werden. Das Soundmodul von ROLAND kann eine Speicherkarte dazu benutzen, ein Backup der derzeitigen Einstellungen vorzunehmen.
An beiden Geräten können bis zu 15 Trigger angeschlossen werden. Außerdem verfügen sie jeweils über MIDI-Eingänge- und Ausgänge und über 6 (YAMAHA) bzw. oder 8 (ROLAND) individuell belegbare Ausgänge.

Yamaha DTX950K punktet beim Modul – Roland TD-20K beim Transport

Die Pads

ROLAND verwendet Meshhead-Pads. Dadurch ist das Spielgefühl einerseits sehr nahe an dem eines akustischen Schlagzeugs und andererseits werden störende Schlag-Geräusche gemildert.
YAMAHA verwendet Pads mit Spielflächen aus speziell entwickeltem Silikon. Das Spielgefühl ist daher etwas anders als beim TD-20K. Jedoch ist an jedem Pad ein Regler angebracht, über den man die Höhe der Toms bzw. die Spannung des Teppiches an der Snare verändern kann.

Die Verarbeitungsqualität

Die Hardware des YAMAHA Drumsets sind in Bezug auf Stabilität das Beste, was es auf dem Markt gibt. Als Hardware-Hersteller hat sich YAMAHA bereits vor ROLAND hervorgetan. So verwendet YAMAHA hexagonale (sechs-eckig) Rohre.
ROLAND setzt dagegen auf eigens gefertigte Rundrohr-Racks, die vor allem wegen ihrer Füße, die leicht umkippen und das Set in Schwingungen versetzen können, schon beim ersten Blick weniger stabil sind.

Das Zubehör

Um die Drumsets spielbereit zu machen, bräuchte man bei dem DTX950K Set von YAMAHA folgendes Zubehör: Fußpedal, evtl. Kopfhörer / eine P.A. / Hifi Anlage, Hocker, Sticks.
Dagegen bräuchte man bei dem TD-20K-Set von ROLAND noch zusätzlich eine Hi-Hat-Maschine.
Beide Drumsets bestehen aus einem Basedrumpad, vier Tompads, zwei Crashpads, einem Ride und einer Hi-Hat.

Die Transportierbarkeit der Rack-Systeme

Dadurch, dass ROLAND Rundrohr-Racks verwendet, ist das Drumset viel leichter zu transportieren. Man kann die Rackarme leicht zusammen klappen und die Pads an den Rohren so verstellen, dass das Set leicht zu transportieren ist. Außerdem sind die Kabel im Inneren der Rohre verlegt.
Das Drumset von YAMAHA müsste man hingegen zeitlich aufwändiger ab- und aufbauen.

Fazit

Das ROLAND TD-20K Drumset hat in Sachen Soundqualität, Pads und Transportierbarkeit ganz klar die Nase vorne. Das YAMAHA DTX950K Drumset punktet mit verschiedenen Extras wie der Einstellbarkeit der Pads, dem Zubehör, und der Möglichkeit der Verwendung eigener Samples. Somit muss man wohl anhand des Einsatzgebietes entscheiden, was man braucht bzw. direkt im Set integriert haben möchte.

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